Wundermittel Intervalltraining

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Haben Sie schon von «Hochintensivem Intervalltraining», kurz «HIIT» gehört? Zahlreiche Fitnessprogramme und -Apps versprechen grosse Erfolge mit minimstem Zeitaufwand. Ein 7-minütiges Training täglich soll Sie gemäss Werbebotschaften fit und schlank machen.

Intervalltraining ist nichts Neues und es gibt in der Tat auch wenig Negatives darüber zu sagen. Die tschechische Lauflegende Emil Zatopek gewann an den Olympischen Spielen 1952 alle 3 Langdistanz-Rennen und gilt als Erfinder dieser Methode. Bei Sportlern sind Intervalle fester Bestandteil des Trainings und bringen zahlreiche, wissenschaftlich fundierte Vorteile zur Verbesserung der Ausdauer mit sich.

Im Grundsatz geht es darum, intensive Belastungen mit einer Pause zu unterbrechen. Bei der HIIT-Methode trainiert man lediglich ein paar Sekunden, dafür maximal. Der Puls schnellt regelrecht hoch, um sich danach wieder zu senken. Dieser Zyklus wird mehrmals wiederholt.

Eine hochintensive Belastung ist für Einsteiger unvernünftig und birgt Risiken. Dazu braucht es Kenntnisse, Erfahrung und einen gewissen Fitness-Level. Zudem habe ich noch keine App entdeckt, die Ihnen am Morgen danach hilft aufzustehen… Die ungewohnt hohe Beanspruchung Ihrer Muskulatur und des Herz-Kreislaufsystems wird nämlich ziemlich sicher ihre Spuren hinterlassen.

Unter fachkundiger Anleitung können Sie aber trotzdem gut in den Genuss der Vorteile eines Intervall-Trainings kommen. So sind moderate Intervalle z.B. fixer Bestandteil unseres neuen Outdoor-Trainings.

Nicht nur in Krisenzeiten, auch bei Trainingsversprechen gilt: Bleiben Sie kritisch und prüfen Sie die Fakten!

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