Hexenschuss: Was tun?
24 Nov 2016

Hexenschuss: Was tun?

Die Meisten haben ihn schon am eigenen Leib erfahren dürfen. Der Hexenschuss oder klinisch auch Lumbago, beschreibt einen plötzlich auftretenden, einschiessenden (Muskel-) Schmerz, meist in den unteren Rücken. Auslöser hierfür sind oft schnelle Bewegungen, schwereres Heben oder auch nur das Aufrichten aus einer gebeugten Position.

Der Umgang mit dem Problem gestaltet sich jedoch oft schwierig. Es hat sich gezeigt, dass folgende Massnahmen einen positiven Einfluss auf die Besserung der Probleme haben:

Für die ersten 1-2 Tage ist Ruhe sehr wichtig. Dabei hilft es, den schmerzhaften Bereich zu wärmen und zu entlasten. Hier empfiehlt sich die Stufenlagerung - das Liegen mit angestellten oder hoch gelagerten Beinen. Ergänzend sollten dann immer mehr, leichte Bewegungen über das Becken und die Wirbelsäule in den Alltag eingebaut werden. Auch sind kurze Spaziergänge hilfreich um den Stoffwechsel anzuregen und so die Erholung des Gewebes zu fördern. Die Aktivität im Alltag darf dann wieder langsam gesteigert werden. Sollten sich die Schmerzen nach ein paar Tagen nicht verbessern oder sind die Einschränkungen im Alltag von Beginn an zu extrem, empfiehlt sich immer ein Arztbesuch.

Um einem Hexenschuss vorzubeugen oder ein Wiederauftreten zu vermeiden, ist es wichtig, die grundlegenden Ursachen zu kennen. Diese sind meist schon lange vorhanden und zeigen sich in einseitigem Verhalten und Belastungen im Alltag, einer eingeschränkten Beweglichkeit, sowie Dysbalancen und Schwächen der Muskulatur.

Um diese Defizite zu beheben, sollten sie sich entsprechend Zeit geben und regelmässig daran arbeiten.

Hilfe bei Hexenschuss:

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Thomas Hüttlin

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