Ausgeglichenes Krafttraining

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Damit wir Menschen uns aufrecht fortbewegen können, benötigen wir vor allem Muskelkraft und Gleichgewicht. Wenn unsere Balance nicht durch äussere Einflüsse, Krankheiten oder einer feucht-fröhlichen Klausjäger-Nacht durcheinander gebracht wird, gelingt uns das in der Regel ohne grosse Mühe.

Allgemein ist es bekanntlich vernünftig, ausgeglichen und nicht zu einseitig durchs Leben zu marschieren. Eine Voraussetzung dafür ist, dass wir unserem Körper Sorge tragen, und beim Training ebenfalls abwechslungsreich ans Werk gehen.

Naturgemäss können unsere Muskeln nur ziehen, nicht drücken. Darum arbeiten sie normalerweise paarweise, damit sich ein Gelenk überhaupt bewegt. Als Beispiel zieht sich der Bizeps zusammen, wenn wir unseren Arm beugen, gleichzeitig wird dabei der Trizeps gedehnt. Wenn wir den Arm strecken, passiert das Umgekehrte.

Krafttraining ist immer ein Zusammenspiel von Muskelpaaren. Der für die Bewegung verantwortliche Hauptmuskel wird als Agonist bezeichnet, sein Gegenspieler als Antagonist. Somit ist es sinnvoll, im Laufe des Trainings sowohl Agonist als auch Antagonist zu trainieren, um muskuläre Dysbalancen und die daraus entstehenden Probleme wie Schmerzen und Verspannungen zu vermeiden. Ein ausgeglichenes und umfassendes Krafttraining sollte also immer sowohl die Streck- als auch die Beugemuskulatur eines Gelenkes beanspruchen.

Eine einfache Faustregel besagt, dass Sie beim Training mindestens so viele ziehende wie drückende Bewegungen machen sollten. Dieses Prinzip gilt für Arme, Rumpf und Beine gleichermassen. Bei Unsicherheiten fragen Sie ihren Fitness-Coach oder Physiotherapeut.

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