Alle Jahre wieder?

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Ich tue mich oft schwer mit Veränderungen. Das wird mir gerade an Weihnachten immer wieder so richtig bewusst. Die Feier im Kreise der Familie, wie ich sie als Kind erlebt habe, hat es zu meinem grossen Bedauern irgendwann einfach nicht mehr gegeben. Angehörige waren plötzlich nicht mehr da, das Christkind kam dann irgendwie auch nicht mehr und nach einem Umzug ist sowieso alles anders…

Nun gut, nachtrauern bringt nicht viel, denn die guten alten Zeiten kommen nicht mehr zurück. Und zudem bringen Veränderungen auch immer neue Möglichkeiten und öffnen neue Türen.

Schon der Philosoph Heraklit soll gesagt haben: «Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.» Das gilt es wohl zu akzeptieren, vor allem wenn man mal wieder aus seiner Komfortzone gedrängt wird.

Und hier spanne ich den Bogen zur eigenen Gesundheit: Eine Veränderung ist je nach Ausgangslage und Zielsetzung oft unumgänglich oder gar zwingend nötig. Wer sich von seinem ungesunden Lebensstil oder von seinem Übergewicht verabschieden möchte, muss etwas ändern. Der Läufer, der seine 10km-Bestzeit verbessern will, ebenso.

Der Körper kann sich gut an Veränderungen anpassen. Nach einem erhöhten Trainingsreiz wird die Muskulatur stärker, nach Ausdauerbelastungen passt sich unser Herz-Kreislauf-System an. Es gilt also auch im Training mal was Neues auszuprobieren und etwas zu ändern. 

Ganz im Sinne von Paul Watzlawick: «Wenn Du immer wieder das tust, was Du immer schon getan hast, dann wirst Du immer wieder das bekommen, was Du immer schon bekommen hast.»

Ich freue mich auf das bevorstehende Weihnachtsfest und wünsche Ihnen wunderbare Feiertage!

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